Über die Kunst seiner Seele ein Ziel zu geben

Hallo Welt!

Wahre Ziele werden geboren. Wir suchen sie uns nicht aus. Wahre Ziele sind seelengeboren. Entspringen diese Ziele unserer Seele, dann erfreuen sie letztlich unser selbst .

Leider sind diese Ziele uns oft verborgen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Gut gemeinte Erziehung kann ein Grund sein. Denn gut gemeinte Erziehung kann am Wesen unserer Kinder vorbeigehen. Deshalb ist hier größte Vorsicht geboten. Wir sollten bedenken, dass es neben der Pflicht auch eine Kür gibt. Die Gesamtnote ergibt sich immer aus Pflicht und Kür.

Auch sich selber wahr zu nehmen, kann einer dieser Gründe sein. Es ist eine Kunst sich selber wahr zu nehmen in dieser lauten und ablenkungsreichen Welt.

Kommen diese beiden Gründe zusammen, führt es dazu, dass wir uns selber fremd gehen, ohne es zu bemerken. Sich zu verlieren ist ein schleichender Prozess. Ein leiser Prozess, ein Weg von uns weg.

Unzufriedenheit und Lethargie kennzeichnen fehlende Ziele. Depression kann die Folge sein. Es ist ein sich abwärts drehender Strudel.

Wenn die Seele kein festgesetztes Ziel hat, so verirrt sie sich; denn, wie man zu sagen pflegt: Der ist Nirgends, der überall ist.
Michel de Montaigne (1533 – 1592)

Sich zu verirren wird einem heute sehr leicht gemacht. Die Welt bietet einem heute eine Vielzahl von Begehrlichkeiten. Eine ganze Industrie lebt davon. Wenn unsere Seele aber kein festgesetztes Ziel hat, dessen Erreichen wir anstreben, werden wir nie dieses Gefühl vollständiger Fülle in uns erleben. Viele unserer vermeintlichen Ziele gaukeln uns lediglich Glück vor. Doch dieses Glück ist selten von Dauer. Und wir fühlen uns verloren.

Ein Ziel kann uns ein Leben lang begleiten. Das Erreichen des Ziels kann demnach zeitgleich mit dem Tod erfolgen. Dies muss kein Widerspruch sein.

Wie erkennen wir nun unsere wirklichen Ziele?

Zu aller erst müssen wir ins Fühlen kommen. Die wahren Ziele vor Augen befriedigen und erfreuen unsere Seele nachhaltig. Es sind die Ziele für die wir voll und ganz gehen und die kein Gefühl der Leere hinterlassen.

Auf unserem langen Weg durch unser Leben dürfen wir uns durchaus Zwischenziele stecken. Das Erreichen dieser Zwischenziele markiert die Meilensteine unseres Lebens. Auch Meilensteine erfreuen unsere Seele. Und unsere Seele zu erfreuen ist an jedem Tag unseres Lebens wichtig. Denn jedes Leben beinhaltet auch dunkle Stunden.

Ausgerichtet sein auf ein festes Ziel hilft also der Seele sich nicht zu verirren und ihr Ziel auch zu erreichen. Verirren wir uns dennoch einmal, so liegt es an uns, uns wieder auf unser festgelegtes Ziel zu fokussieren.

Es ist immer die Frage nach der Erfüllung, die sich uns stellen sollte.

Also versucht nicht überall zu sein

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