Die Leichtigkeit des Seins

Hallo Welt!

Eine Hütte in den tief verschneiten Bergen, ein wirklich kleines Haus mit wildem Garten direkt am Meer. Nur ein Bett eine Sitzgelegenheit, eine kleine Küche und einer großen Badewanne. Die Badewanne gerne auch draussen, aber nur wenn das Wasser auch richtig heiß ist.

Nehmt Euch einmal kurz Zeit und überlegt, was es wirklich benötigt um Sein zu können. Überlegt Euch, was es bedeutet so Vieles zu besitzen. Was sind die Dinge, die uns glücklich machen? Und wieviel davon benötigen wir?

Eigentlich geht es um die Frage nach den wirklich wichtigen Dingen des Lebens. Selbstverständlich schließt sich daran gleich die Frage an, was wir mit den nicht wichtigen Dingen in unserem Leben machen und wie wir sie erleben.

Was Euch wirklich wichtig ist, dass kann ich Euch nicht sagen. Dies ist für jeden Menschen anders. Hier hilft nur nachdenken und am Besten hinfühlen. Hinfühlen und einfühlen sind hier die zielführenden Methoden. Fühlen ist das ehrlichste Instrumentarium, über das wir verfügen. Denken hilft hier nur begrenzt. Zu oft machen wir uns etwas vor – oder wenn Ihr wollt: unser Ego. Womit wir dann wieder aus dem Schneider wären.

Denken hilft zwar, nützt aber nichts!

Sollte es mit dem Fühlen nicht helfen, so müssen wir uns fragen, ob unsere Gedanken wieder einmal unbemerkt um die Ecke gekommen sind und unseren ersten Eindruck überschrieben haben.

Nachdem wir uns darüber Gedanken gemacht haben, was uns wichtig ist, können wir nun auch die Dinge identifizieren, die uns nicht so wichtig sind, bzw. uns belasten. Letztendlich gibt es zwischen „nicht so wichtig“ und „belasten“ keinen wirklichen Unterschied. Der Punkt ist, das wir die Dinge mit uns herumschleppen. Auch wenn wir sie nicht immer im Fokus haben, belasten sie uns doch unterschwellig.

Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst.

Du nimmst all den Ballast und schmeißt in weg,

Denn es reist sich besser, mit leichtem Gepäck …

Silbermond

Leichtigkeit im Sein zu erlangen ist ein Prozess. Es beginnt mit der Bewußtwerdung unserer Ziele und der Gewahrwerdung unseres Gepäcks, welches uns bremsend begleitet. Je mehr des Gepäcks wir abwerfen, desto leichter werden wir durch unser Leben gehen können und desto weniger oft werden wir über unsere eigenen Füße stolpern.

Dies schließt Partnerschaften nicht aus. Hier sind es nur zwei, die gemeinsam und auch wieder jeder für sich, sich ihrer Ziele gewahr werden dürfen. Das Gepäck, das Partnerschaften mit sich führen ist meist dem einen oder anderen zuzuordnen und sollte nicht durchmischt werden. Und mal ehrlich, jeder hat sein eigenes Päckchen. Das Erkennen, das es sich um das eigene Päckchen handelt und nicht um das des anderen ist hier das Geheimnis und der Schlüssel zur gemeinsamen Leichtigkeit des Seins.

Ein Punkt scheint mir noch einmal erwähnenswert zu sein – es ist immer unser Gepäck und es sind immer unsere Füße über die wir stolpern – auch in Partnerschaften.

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