Wie Menschen zu leben

Hallo Welt!

Die Menschheitsgeschichte hat viele Wandlungen hinter sich. Die Paradigmen haben sich immer wieder verschoben und erweitert. Die Menschheit hat viele Dinge entwickelt, um ihr Bestehen zu sichern und ist über dies hinaus zu Wohlstand gekommen. Das industrielle Zeitalter hat längst ausgedient. Und wie unser heutiges Zeitalter einmal genannt werden wird, wissen wir noch nicht sicher, da in der Regel die nachfolgenden Generationen die Ehre haben einen Namen vergeben.

Wir Menschen sind weit gekommen und nicht alles ist gut geworden, so wie nicht alles schlecht ist. Im Großen und Ganzen ist das Glas eher halb voll. In jedem Fall ist noch sehr viel Luft nach oben, auch wenn uns die Luft schon auszugehen droht.

So sind einige der großen Fragen der Menschheit weiterhin offen. Wohin auch immer unser Auge dieser Tage blickt, sehen wir Konflikte. Wohin wir auch sehen, sehen wir die Auswirkungen unseres Handelns in der Natur. Und so beschleicht den einen oder anderen die Frage, was zu tun ist? Was hat die Menschheit zu tun?

Now that we have learned to fly in the air like birds, and dive in the sea like fish, only one thing remains – to learn to live on Earth like humans.

George Bernard Shaw

Nun, da wir gelernt haben wie Vögel in der Luft zu fliegen und zu tauchen wie Fische im Meer, bleibt nur noch eine Sache übrig – zu lernen auf der Erde wie Menschen zu leben.

Zu lernen, wie Menschen zu leben.

Was macht es aus, wie Menschen zu leben? Wie ist unsere Zukunft zu gestalten?

Wenn wir heute Kinder fragen, was sie sich für die Welt wünschen, dann ist es Frieden. Das war schon zu meiner Zeit so. Dazu gesellt sich heute der Wunsch nach einer intakten Welt, die ihnen die Möglichkeiten bietet, sich frei und sinnstiftend zu entwickeln, mit allen Möglichkeiten, die ihnen eine intakte Welt bietet.

Und vielleicht gelingt es ihnen besser als uns.

Doch bis es soweit ist, ist es unsere Pflicht alles zu tun, um ihnen diese Zukunft zu geben. Und das wiederum heißt zu lernen.

Und an alle da draußen in der Welt, die meinen sie wüssten schon alles, oder sie hätten schon alles gelernt, kommt jetzt die schlechte Nachricht. Man lernt nie aus! So lange wir leben lernen wir.

Das Leben lässt sich nicht ignorieren. Das Leben drängt sich uns auf. Das Lernen drängt sich uns auf. Und die Veränderungen, auch die, welche wir selbst ins Rollen gebracht haben, sind der Motor dieses Lernens.

Ich bin mir sicher, dass es kein Entkommen vor der Pflicht und der Verantwortung zu lernen gibt. Und wenn wir dem Lernen sowieso nicht entkommen können, dann lasst uns doch lernen wie Menschen zu leben.

Gebt den Kindern das Kommando
Sie berechnen nicht, was sie tun
Die Welt gehört in Kinderhände
Dem Trübsinn ein Ende
Wir werden in Grund und Boden gelacht
Kinder an die Macht

Musik & Text: Kinder an die Macht von Herbert Grönemeyer

Ich weiß was Ihr jetzt denken werdet. Und Ihr habt recht. Es ist eine olle Kamelle. Aber dennoch, es lohnt sich wieder einmal bei den Kindern zu schauen. Kinder geben uns zumindest einen Hinweis auf das, was wir zu lernen haben.

Sie lachen miteinander über alles und vielleicht über uns, aber in den ganz jungen Jahren nicht über irgendjemanden. Und sie lachen niemanden aus. Sie lachen gemeinsam, auch liebend gerne mit uns. Kinder sind der reine Frohsinn. Sie haben ein Urvertrauen in dem Gefühl, dass für sie gesorgt werden wird. Aus dem heraus sind sie freigiebig und selbstlos. Zu uns, zu anderen Kindern, zu Tieren und ihrer Umwelt. Angst wie wir sie kennen, kennen sie nicht.

George Bernard Shawn starb 1950 und noch immer ist die Frage wie Menschen zu leben noch ungelebt. Unser Handeln auf dieser Welt zwingt uns jeden Tag mehr dazu unser Denken zu überfühlen. Selbstloser und freigiebiger zu werden, Frohsinn zu verbreiten und ein neues Urvertrauen zu entwickeln, mag der Weg sein zu lernen wie Menschen zu leben.

Beginnen wir heute wieder diese Fähigkeiten in uns zu entdecken, und sie unseren Kinder nicht zu nehmen.

Frieden und eine intakte Zukunft sind die Dinge, die unsere Kinder wünschen. Es ist die Sehnsucht nach Leben.

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2 Kommentare

  1. Hallo lieber Andreas!
    Ich danke dir für diesen weiteren schönen Artikel und deine klaren Worte.
    Jedes dieser Worte kann ich absolut unterschreiben denn du schreibst mir von der Seele.
    Was mögen unsere Kinder und Enkel über uns denken?
    Wenn wir so weiter machen so befürchte ich es wird nicht sehr gut sein.

    Seit einem Jahr nun lebe ich in einem Wohnmobil und betrachte die Welt um mich herum mit einer Handbreit Abstand.
    Dadurch fällt mir einfach verstärkt auf wo es krankt und was verändert werden könnte/sollte.

    Zu lernen wie Menschen zu leben wäre der einzige Schritt in Richtung Rettung, aber er wird den Menschen einiges abverlangen,denn Konsum und Egobewusstsein sind noch immer das Normalum leider.

    Trotzdem sehe ich die Veränderung die wir bereits durchlaufen und bin sehr guter Hoffnung daß wir es schaffen.
    Weg vom Egobewusstsein und hin zur bedigungslosen Liebe,so könnte der Weg sein.
    Wenn wir von jemandem lernen wollen dann sind es unsere Kinder.
    Ebenso wie du es beschreibst ist es. Kinder sind unbedarft, nicht voreingenommen und sie lieben einfach,ohne Bedingung.
    Zu mindest bis sie ein gewisses alter erreicht haben und dann leider von den Großen lernen daß man Liebe doch an Bedingungen knüpft.

    Lasst uns von den Kindern lernen und auch unsere alten Augen werden wieder strahlen und voll des Lichts der Liebe sein.

    Liebe grüße

    Markus

    1. Hallo Markus,
      schön das Du wieder auf meinem Blog vorbei schaust. Auch ich sehe die Veränderungen und bin mir sicher, dass wir es schaffen werden. Ich glaube auch, dass das Thema der bedingungslosen Liebe ein Entscheidendes ist.
      Liebe Grüße
      Andreas

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